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Bratapfel-Likör

08 Dez

comp_CR_IMG_1858_Bratapfellikör

Es geht auf Weihnachten zu: zum einen ist das die typische“Bratapfelzeit“ und zum anderen braucht man für Weihnachten wieder ein paar Geschenke😉

Und, unter uns, wir verschenken nichts, was wir nicht selbst probiert haben…aber nach dem Probieren haben wir uns gefragt, ob wir den wirklich verschenken wollen😉

Zutaten:

  • 2,7 kg Äpfel, Nettogewicht ohne Kerngehäuse
  • 4 TL gemahlenen Zimt
  • 4 Zimtstangen
  • 8 Gewürznelken
  • 140 g Rosinen
  • 165 g braunen Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 1 1/2 Sternanis
  • 3 1/4 l Wodka

Zubereitung:

Noch sind unsere „Apfelvorräte“ gut gefüllt. Wir haben hier eine Mischung aus folgenden Apfelsorten verwendet: Roter Boskoop, Goldparmäne, Jamba 69, Kaiser Wilhelm (Kaiser-Wilhelm-Apfel), Red River, Roter Berlepsch und Rubinette.

Äpfel vierteln, Kerngehäuse entfernen, evtl. „Makel“ aus der Schale heraus schneiden.

Apfelviertel auf zwei mit Backpapier ausgelegte Backbleche setzen – mit der Schale nach unten – und mit dem gemahlenen Zimt bestreuen.

Im vorgeheizten Backofen bei 200Grad Unter-/Oberhitze ca. 20 bis 25 Minuten backen. Die Äpfel sollen weich sein, aber nicht „zerfallen“. Wir haben mit einem Holz-Zahnstocher die Festigkeit überprüft: kann man ohne großen Widerstand hinein stechen, sind die Äpfel fertig.

Apfelviertel etwas abkühlen lassen.

Vanilleschote aufschneiden.

Zucker in ein geeignetes Gefäß geben und mit ca. 1/2 l Wodka so lange verrühren, bis der Zucker gelöst ist.

Nun die Apfelviertel abwechselnd mit den Gewürzen/Rosinen in dem Gefäß schichten.

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Den restlichen Wodka über die Äpfel gießen.

Gefäß dicht verschießen und an einem dunklen und kühlen Ort mind. 3 Wochen ziehen lassen; dabei täglich mind 1x „schütteln“.

Abhängig davon, inwieweit sich die Äpfel „aufgelöst“ haben, den Likör durch Filterwatte (so haben wir es gemacht) oder ein mehrllagiges Mulltuch filtern. Der Likör sollte nach dem Filtern auf jeden Fall recht „klar“ sein!

Ein zur Filterung verwendetes Mulltuch sollte vor der Filterung gründlich mit klarem Wasser ausgewaschen werden (!!) damit der Likör nicht nach Waschpulver schmeckt🙂

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2 Kommentare

Verfasst von - 8. Dezember 2014 in Geschenkideen, Getränke

 

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2 Antworten zu “Bratapfel-Likör

  1. Karsten

    17. März 2015 at 9:42 AM

    Hallo Harald,

    wollte mal dein Rezept hier ausprobieren, daher mal einige Fragen.
    Könnte man Sternanis, und die Gewürznelken weglassen?
    3,25l Wodka ist das richtig, und könnte man an Stelle von Wodka auch Schnaps (Nordhäuser Doppelkorn bzw. Nordhäuser Korn) oder gar Rum nehmen?

    Viele Grüße
    Karsten

     
    • cahama

      17. März 2015 at 4:24 PM

      Hallo Karsten,
      natürlich kann man Sternanis und Gewürznelke weglassen (wir halten uns auch nicht immer so genau an Rezepte), aber für uns gehören sie irgendwie zu einem Bratapfel dazu.
      Ich hatte aber gerade gestern Diskussionen mit einer anderen Foodbloggerin, ob nun (an orientalisches Essen) Zimt dran gehört oder nicht. Sie mochte es überhaupt nicht, wir mögen es. Das muss immer jeder selbst entscheiden.
      Den Wodka haben wir genommen, da er geschmacklich nicht dominant ist. Er ist einer der hochprozentigen Alkoholika, der am wenigsten Eigengeschmack aht und damit die anderen Sachen, hier Apfel und Gewürze, deutlicher hervortreten läßt. Es geht aber auch mit Doppelkorn oder Rum.
      Im Zweifel: probieren geht über studieren🙂
      dann aber vielleicht nicht gleich mit 3 Liter!!
      Gruß
      Harald

       

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