Birnen – einkochen

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Es ist ja schön, wenn man eine reichliche Ernte hat. Nicht so schön ist, dass sich einige Sachen „unbehandelt“ nicht lange aufheben lassen. Um dennoch lange etwas davon zu haben, heißt es „konservieren“. Das geht, je nach Obstsorte, z. B. durch trocken („getrocknete Apfelringe“), Verarbeitung als Marmelade, Konfitüre, Gelee (siehe Rezeptregister unter „Marmelade & Co“) oder aber durch einkochen/einwecken (oder wie auch immer man es in den unterschiedlichen Gebieten nennt).

Zutaten:

  • 2 kg Birnen, feste
  • 1 Vanilleschote
  • 750 ml Wasser
  • 750 g Zucker
  • Einmachtropfen, wir: EKA

Zubereitung:

Birnen schälen, vierteln, entkernen und achteln.

Vanilleschote aufschneiden, Mark heraus schaben.

Wasser und Zucker in einem großen Topf aufkochen bis sich der Zucker gelöst hat, Hitze reduzieren bis die Zuckerlösung nur noch leicht köchelt. Vanilleschote und Vanillemark zugeben.

Birnenstücke portionsweise in die heiße Zuckerlösung geben.

Darin ca. 4-5 Minuten leise köcheln lassen, die Früchte nicht zu weich werden lassen. Birnenstücke in vorbereitete Twist-off-Gläser geben mit der Zuckerlösung bis knapp unter den Rand des Glases auffüllen. Den Rand des Glases sauber wischen.  Auf die Innenseite des Deckels einige Tropfen Einmachtropfen (Anzahl abhängig von Gefäßgröße – siehe Dosierungshinweis auf Packung) geben, anzünden und das Glas mit dem brennenden Deckel verschließen.

2 Gedanken zu “Birnen – einkochen

  1. Heidrun Balosch 4. November 2016 / 19:03

    Ich abe ihre seite in det geo entdeckt. Fange gerade mit drm Einwecken an und bin ganz hin und weg von ihrer seite. Toll was sie machen. Habe natürlich noch nicht alles angesehen. Haben sie auch fertiges essen eingekocht. Versuche dies gerade für unsere Eltern ein zu kochen. Wenn sie Tipps für mich haben würde ich mich freuen. Gruß Heidrun Balosch

    • cahama 5. November 2016 / 12:41

      Hallo Heidrun,
      schön, dass du unsere Seite gefunden hast und noch schöner, dass sie dir gefällt 🙂
      Leider können wir bezüglich „fertige Mahlzeiten einkochen“ gar keine Tipps geben. Wir habe es einmal probiert (Zucchinisuppe) und alle Gläser sind verdorben und „wieder aufgegangen, da haben wir „die Flinte ins Korn geworfen“. Wir frieren fertige Mahlzeiten ein und sind damit sehr zufrieden – auch wenn das natürlich höhere Kosten (Strom) nach sich zieht. Aber da wir viele andere Sachen (Schinken, Fleisch, Wurst, Obst, Brot, Brötchen, Kuchen…) auch einfrieren müssen, kommt es auf „das bisschen fertiges Essen“ auch nicht an.
      Ich habe vor einigen Wochen einen Artikel gelesen, der sich mit dem Einkochen generell befasst hat. Dort stand u. a. , dass man beim Einkochen von fertigem Essen, dass Fleisch, Wurst, Fisch, Gemüse, Früchte, Milch/Sahne, Knochen und/oder Fleisch enthält, äußerst vorsichtig sein soll, da, trotz richtigem Erhitzen, anaerobe Bakterien (Clostridium botulinum) in dem Eingekochten überleben können. Wenn man „Glück hat“, geht das Eingekochte wieder auf und man merkt, dass es verdorben ist. Es gibt aber auch Bakterien, die keine Gase bilden. Dann geht das Eingekochte nicht auf und man muss auch nicht unbedingt schmecken und riechen, dass es verdorben ist.
      Da solltest du dich vielleicht vorher nochmal schlau machen.
      Viele Grüße
      Harald

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