Rehkeule – aus dem Backofen

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Der Frühling steht vor der Tür (hoffentlich!), es wird also Zeit die letzten großen Braten aus dem Tiefkühlhimmel zu befreien und zu verarbeiten. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber solche großen Bratenstücke, möglichst mit Sauce und Klößen, die gehören für mich in die kalte Jahreszeit. Im Frühjahr und Sommer lieber etwas eher leichtes vom Grill oder ein Salat oder Grüne Soße…
Also, raus mit den Braten und rein in Topf damit.

Zutaten:

  • 1,6 kg Rehkeule, ganz, mit Knochen
  • 1 EL Butterschmalz
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 200 g Wurzelgemüse
  • 1/4 Stange Lauch/Porree
  • 2 Zweige Thymian
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 1 Lorbeerblatt
  • 2 Nelken
  • 5 Wacholderbeeren
  • 1/2 l Rotwein, trocken (wir: Dornfelder)
  • 400ml Wildfond
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 Scheibe trockenes Roggenbrot

Zubereitung:

Zwiebeln grob hacken.
Wurzelgemüse zerkleinern.
Lauch in feine Ringe schneiden.
Knoblauch in dünne Scheiben schneiden.

Rehkeule parieren; mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen.

Backofen auf 175 Grad Unter-/Oberhitze vorheizen.

Butterschmalz in einem Bräter (Gusseisen) erhitzen. Die Rehkeule darin rundum braun anbraten.

Die Rehkeule aus dem Bräter nehmen, evtl. noch etwas Butterschmalz in den Bräter geben und Zwiebeln und Lauch andünsten. Nach 2 Min. das Wurzelgemüse zufügen und 3 bis 4 Min. mit dünsten. Nun den Knoblauch dazu geben und 1 Min. dünsten. Mit dem Rotwein ablöschen. Alles wieder zum Kochen bringen; den Wildfond angießen und wieder zum Kochen bringen.

Nun Brot, Lorbeerblatt, Wacholderbeeren, Nelken, Thymian und Rosmarin in den Topf geben.

Tipp: Wacholderbeeren und Nelken auf einen Faden ziehen, dann lassen sie sich später leicht entfernen.

Als letztes die Rehkeule wieder in den Topf legen.

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Deckel darauf geben und für 2 Stunden in den Backofen schieben.

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Danach die Rehkeule aus dem Topf nehmen; mit Alufolie einpacken und zurück in den Backofen legen.

Thymian, Rosmarin, Wacholderbeeren, Lorbeerblatt und Nelken entfernen.

Falls erforderlich, die Sauce auf dem Herd noch etwas einkochen – war bei uns nicht nötig.

Die Sauce mit dem „Zauberstab“ (Schneidstab) pürieren.

Rehkeule wieder zurück in die Sauce geben und auf dem Herd, mit geschlossenem Deckel, einige Minuten bei kleiner Hitze in der Sauce ziehen lassen.

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Das Fleisch war super zart; bei uns gab es dazu Rosenkohl (das Rezept dazu muss ich unbedingt mal aufschreiben…) und Gekochte Kartoffelklöße.

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