Plötziade-Brot

1. Plötziade

Lutz ruft und alle machen mit 🙂

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Lutz hat dazu aufgerufen, ein Brot aus diesen Zutaten zu „basteln“:

  • 450 g Weizenmehl 550
  • 50 g Roggenvollkornmehl
  • 10 g Salz
  • Sauerteig und/oder Hefe
  • Wasser

wobei die Mengen für Sauerteig, Hefe und Wasser im eigenen Ermessen liegen.

Frei nach dem olympischen Motto: dabei sein ist alles, haben wir auch ein Brot aus diesen Zutaten gebacken.

Zutaten

Sauerteig:

  • 12 g Weizenmehl Typ 550
  • 12 g Wasser
  • 2 g Weizensauerteig

Hauptteig:

  • Sauerteig (von oben)
  • 438 g Weizenmehl Typ 550
  • 50 g Roggenvollkornmehl
  • 10 g Salz
  • 330 g Wasser
  • 3 g Hefe

Zubereitung:

Die Zutaten für den Sauerteig verrühren und diesen 12 Stunden bei Zimmertemperatur reifen lassen.

Für den Hauptteig, außer der Hefe und dem Salz, alle Zutaten „grob“ verrühren und 30 Min. zur Autolyse stehen lassen.

Die Hefe dazu geben uns alles 5 Minuten auf kleinster Stufe kneten.
Das Salz zufügen und weitere 4 Minuten auf mittlerer Stufe kneten. Der Teig löst sich dabei fast vollständig von der Schüssel.

Den Teig abgedeckt 1 Stunde ruhen lassen, dabei nach 20 und 40 Minuten jeweils einmal „stretch & fold“.

Anschl. den Teig zunächst rund wirken, dann länglich formen.
Brotlaib und Gärkörbchen leicht bemehlen.
Den Teig mit Schluss nach oben in das Gärkörbchen geben.

Wir haben das Gärkörbchen in einen großen (10 l) Gefrierbeutel gegeben, diesen leicht aufgeblasen, mit einem Clip verschlossen und für 10 Stunden in den Kühlschrank gestellt.

Den Backofen rechtzeitig auf 250 Grad vorheizen.

Das Brot aus dem Kühlschrank holen, auf den Schießer stürzen (wir legen immer ein Stück Backpapier auf den Schießer und stürzen das Brot darauf, dann kann man sich das Bemehlen sparen und das Brot klebt garantiert nicht am Schießer), 3 x schräg einschneiden, mit Wasser benetzen (wir verwenden dafür eine „Blumenspritze“/Zerstäuber) und einschießen, dabei auch Wasser in den Backraum sprühen.

Nach ca. 12 Min. Tür kurz öffnen, Schwaden abziehen lassen und Temperatur auf 210 Grad reduzieren und 35 Min. weiter backen. Dabei in den letzten 7 – 8 Min. die Ofentür leicht öffnen/anlehnen.

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Über das Brot könnte man sagen „Harte Schale, weicher Kern“: kräftige Kruste und weiche, fast saftige, aber milde Krume.

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Ein Stück vom Brot konnte ich retten, davon werden wir heute Abend Crostini machen – kross geröstet, mit Knoblauch abgerieben und dann nur ein paar Tropfen Steinpilzöl darauf…hoffentlich ist bald Abend 🙂

4 Gedanken zu “Plötziade-Brot

  1. boulancheriechen 17. März 2014 / 13:15

    BrotbäckerInnen aller Blogs vereinigt euch! Sehr schön euer Brot mit knisternder gefensterter Kruste…
    Liebe Grüße
    Cheriechen

  2. Che Foodzeit 20. März 2014 / 17:31

    Ein sehr, sehr feines Brot dass Du da gemacht hast. Ich habe mir überlegt meines ebenfalls über Nacht Gären zu lassen, habe es dann aber sein lassen.

    • cahama 21. März 2014 / 6:04

      Warum willst Du es sein lassen? Trau dich!!

      • Che Foodzeit 21. März 2014 / 12:15

        Ich habe bisher immer nur Roggenbrote ueber Nacht gaeren lassen, noch nie Weizenbrote. Ich werde das mal versuchen, eines Tages… Deshalb mein Ploetziaden Brot auch ohne Ueber Nacht Gaere

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