Lamm-Ziegen-Innereien-Schmortopf

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Da ich in aller Regel nur „ganze Tiere“ kaufe, gehören dazu auch die Innereien. Einzel reichen die meist nicht für eine komplette Mahlzeit, aber „alle zusammen“ ergeben einen herrlichen „Innereien-Schmortopf“ (wobei wir bei diesem Schmortopf ein wenig „mogeln“ mussten und ihn mit Lammfleisch „gestreckt“ haben).

Zutaten:

  • 1 Lamm-Herz
  • 2 Lamm-Nieren
  • 1 Lamm-Zunge
  • 1 Scheibe Lamm-Leber
  • 1 Ziegen-Herz
  • 2 Ziegen-Nieren
  • 1 Ziegen-Leber
  • 500 g durchwachsenes Lammfleisch (Hals)
  • 1 große Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 200 g Wurzelgemüse
  • 1 EL Butterschmalz
  • 100 ml Rotwein, trocken (wir; Dornfelder)
  • 1 EL Mehl
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1/2 TL Thymian, getrocknet
  • 500 ml Lamm-Fond

Zubereitung:

Nieren putzen: halbieren, weiße Haut (Nierenbecken einschl. Seitenkanälen) entfernen; ca. 1 Stunde wässern, dabei das Wasser mehrmals wechseln; anschließend würfeln.
Herzen putzen: Herzkranzfett entfernen, Herz aufschneiden, waschen, grobe/feste Häute entfernen, würfeln.
Zunge waschen.
Leber und Fleisch in Würfel schneiden.
Zwiebel, Knoblauch würfeln.
Wurzelgemüse fein würfeln.

Butterschmalz in einem Schmortopf (möglichst Gusseisen) erhitzen. Fleisch und Innereien portionsweise anbraten dabei salzen und pfeffern. Herausnehmen, warm stellen.

Zwiebeln anbraten bis sie Farbe angenommen haben, Knoblauch und Thymian zufügen, kurz mitbraten. Wurzelgemüse dazu geben und ebenfalls kurz anbraten.
Mit Mehl abstäuben, Mehl kurz rösten, mit Rotwein ablöschen. Nach und nach den Fond angießen. Wenn alles wieder kocht, Fleisch und Innereien, einschl. Zunge, in den Topf geben. Deckel schließen und ca. 1 Stunde köcheln lassen. Die Zunge herausnehmen, möglichst heiß die feste Haut abziehen (je heißer die Zunge noch ist, desto leichter lässt sich die Haut abziehen), die Zunge würfeln, zurück in den Topf geben.

Die Hitze etwas erhöhen, die Sauce sämig einkochen.

Ein Gedanke zu “Lamm-Ziegen-Innereien-Schmortopf

  1. Freundin des guten Geschmacks 20. Januar 2014 / 8:44

    Liest sich ganz köstlich. Wir können nie abwarten und essen die Innereien immer gleich kurz gebraten. Dann reicht es aber wirklich nur als Gruß aus der Küche.
    LG Monika.

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