Ochsenschwanzragout

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Nein, es war nicht Teil unseres Weihnachtsmenüs – aber es wäre würdig gewesen!
Ich kam bisher nur noch nicht dazu es zu veröffentlichen.

Zutaten:

  • 1,5 kg Ochsenschwanz
  • 350 ml Rotwein
  • 500 ml Rinderbrühe
  • 200 g Wurzelgemüse
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Lorbeerblätter
  • 2 Gewürznelken
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 2 – 3 EL Olivenöl
  • 1 EL Mehl
  • 1 EL Tomatenmark
  • 150 ml Madeira
  • 1 EL Sahne

Zubereitung:

Den Ochsenschwanz in Stücke schneiden und rundum mit Salz und Pfeffer würzen.

Wir sich nicht wirklich gut in der Zerlegung von Fleisch auskennt, der sollte den Ochsenschwanz vom Metzger in Stücke teilen zu lassen. Wenn man weiß, wo man schneiden muss, geht es ganz einfach, weiß man es nicht, endet es in einem „Massaker“. Trifft man nämlich nicht genau die richtige Stelle, hat man keine Chance den Ochsenschwanz zu zerlegen.

Zwiebel grob würfeln.
Knoblauch fein würfeln oder in hauchdünne Scheiben schneiden.
Wurzelgemüse würfeln.

Olivenöl in einem Schmortopf (Gusseisen) erhitzen.
Die Ochsenschwanzstücke portionsweise rundum kräftig anbraten. Aus dem Topf nehmen und warm stellen.
Die Zwiebeln anbraten bis sie beginnen braun zu werden; Knoblauch, Wurzelgemüse und Tomatenmark zufügen und kurz mitbraten.
Mit dem Mehl abstäuben; Mehl kurz rösten, dann mit dem Madeira ablöschen.
Den Rotwein und die Hälfte der Rinderbrühe dazu geben; Lorbeerblätter und Gewürznelken in den Topf geben; alles zum Kochen bringen. Die Fleischstücke zurück in den Topf geben und die Hitze reduzieren. Das ganze nun für etwa 2 1/2 Stunden sanft köcheln lassen. Evtl. nach und nach die restliche Rinderbrühe angießen. Aber nicht zu viel, am Ende sollte die Sauce schön sämig sein.

Das Fleisch sollte sich dann ganz leicht von den Knochen lösen lassen, quasi schon „von selbst“ vom Knochen abfallen.

Das Fleisch aus der Sauce nehmen, vom Knochen lösen und, wenn erforderlich, in mundgerechte Stück schneiden.

Die Lorbeerblätter und Gewürznelken aus der Sauce entfernen.

Wer es „ganz fein“ mag, kann die Sauce nun absieben oder mit dem Zauberstab (Stabmixer) pürieren.
Wir lassen die Stückchen vom Wurzelgemüse in der Sauce (viel ist nach der langen Schmorzeit sowieso nicht mehr davon übrig :)).

Die Sauce noch mit einem Esslöffel Sahne verfeinern, das Fleisch wieder hinein geben, erwärmen und servieren.

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Bei uns gab es dazu Pfannengemüse und Kartoffel-Ravioli.

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