Spaghetti all’arrabbiata

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Jetzt haben wir zwar schon seit einiger Zeit wieder frischen Salat aus dem eigenen Garten, aber damit nicht genug, jetzt warten wir sehnsüchtig auf die ersten Tomaten aus dem Garten, damit wir Gerichte wie dieses wieder mit frischen Tomaten bereiten können. Aber ich fürchte, es wird noch ein paar (ganz schön viele) Tage dauern, bis wir ernten können. Noch hängen erst kleine, grüne Tomaten, an den Pflanzen.

Ich muss hier aber wirklich mal eine Lanze für die Dosentomaten brechen: ich finde sie wirklich recht gut! Kein Vergleich zu den „holländischen Treibhaustomaten“ o.ä.
Es wundert ja auch nicht wirklich. Die Dosentomaten werden vollreif (!) geerntet und vor Ort zu Konserven verarbeitet. (Über Fungizide, Herbizide, Pestizide, usw. sehe ich an dieser Stelle mal hinweg)
Wenn doch alle Konserven solch eine Qualität hätten.

Zutaten:

  • 400 g Spaghetti
  • 125 g geräucherten Schweinebauch/Dörrfleisch
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Zwiebel; darf ruhig etwas größer sein oder 2 Zwiebeln
  • 1 Peperoni
  • 1 kg Tomaten (wir haben gehackte Dosentomaten verwendet, es gehen natürlich auch frische)
  • 1 „handvoll“ Basilikumblätter (ca. 15 – 20 mittelgroße Blätter)
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Pecorino, frisch gerieben

Zubereitung:

Geräucherten Bauchspeck möglichst fein würfeln.
Zwiebel und Knoblauch fein würfeln.
Peperoni aufschneiden, Kerne entfernen, fein würfeln.

Bauchspeck, Zwiebel, Knoblauch und Peperoni zusammen mit dem Olivenöl in einen Topf geben und bei milder Hitze so lange dünsten, bis die Zwiebeln glasig sind; dabei öfter umrühren.

In der Zwischenzeit die Basilikumblätter in feine Streifen schneiden.
Verwendet man frische Tomaten, diese häuten, Stielansatz entfernen und grob zerteilen.

Tomaten und Basilikum in den Topf geben.
Mit Pfeffer und wenig Salz würzen. Durch den geräucherten Bauch und später den Pecorino benötigt man nicht viel Salz.

Bei milder Hitze so lange dünsten, bis die Sauce sämig wird – ca. 20 – 25 Min.

In dieser Zeit Wasser zum Kochen bringen; Salz, möglichst Meersalz verwenden, zufügen und die Spaghetti darin garen.

Es gab schon einige Anfragen, warum ich immer schreibe „…möglichst Meersalz verwenden…“.
Wir verwenden beim Zubereiten fast aller Gerichte nur Meersalz. Jegliches Salzwasser in dem etwas gegart/gekocht wird, „würzen“ wir mit grobem Meersalz (Nudelwasser, Kartoffeln, Reis, Gemüse).
Außerdem verwenden wir nicht nur eine Pfeffer-, sondern auch eine Salzmühle und in dieser ist natürlich auch grobes Meersalz.
Wir finden, mit Meersalz gewürzte Speisen schmecken einfach besser.
Ich kann nur jedem raten: probiert es einfach mal aus.

Spaghetti auf Tellern anrichten, die Sauce darauf verteilen und Pecorino darüber reiben.
…oder man macht es wie die Italiener: man mischt die Spaghetti mit der Sauce vor dem Servieren, entweder im Topf oder in einer (vorgewärmten) Schüssel.

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