Rinderbrühe

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Eine Rinder- oder Fleischbrühe – eigentlich keine Kunst und früher auch eine Selbstverständlichkeit…aber heute nutzen viele lieber Convenience-Produkte („gekörnte Brühe“, „Instant Brühe“…). Zum Einen wissen viele nicht mehr, was ihnen an einer „echten“ Brühe an Geschmack verloren geht und zum Anderen enthalten die Fertigprodukte div. Zutaten, die meines Erachtens nicht zur normalen menschlichen Nahrung gehören (für Interessierte: siehe z. B. bei Wikipedia „Liste der in der Europäischen Union zugelassenen Lebensmittelzusatzstoffe“), ganz zu Schweigen von dem „Geschmacksvernichter“ Glutamat/Mononatriumglutamat.

Wir nutzen die Gelegenheit, wenn wir z.B. Suppenfleisch kochen, um aus dem „Badewasser des Fleisches“ 🙂 gleich eine kräftige Rinderbrühe zu machen. Diese wird entweder gleich als Vorspeise gegessen oder aber konzentriert und eingefroren (>> in Eiswürfelbereiter füllen und einfrieren; ergibt Portionswürfel).

Zutaten:

  • 2 Beinscheiben, alternativ Rinderbrust oder sonstiges Suppenfleisch
  • 250 g Suppen-/Wurzelgemüse („Suppengrün“)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe, wer mag
  • 1 Lorbeerblatt, möglichst ein frisches Blatt verwenden
  • einige Blätter Liebstöckel oder einige Stängel Petersilie
  • 1 – 2 Gewürznelken
  • 4 – 5 Pfefferkörner
  • 1 – 2 Pimentkörner
  • Salz
  • 2 1/2 l Wasser

Wenn man Fleisch ohne Markknochen hat, kann man auch noch ein oder zwei Markknochen separat zufügen

Zubereitung:

Es gibt viele Beschreibungen und Meinungen, wie eine „richtige“ Rinder-/Fleischbrühe herzustellen ist (Gemüse anrösten oder nicht anrösten/in kaltes oder in heißes Wasser geben/vorher oder erst später salzen/abschäumen oder nicht abschäumen…).

Ich beschreibe hier, zwei Methoden, wie wir Rinderbrühe herstellen.

1. Methode (die langsame Variante):

Kaltes Wasser in einen ausreichend großen Topf geben.

Fleisch, Gemüse und Gewürze in das  kalte Wasser legen. Langsam erhitzen. Wenn das Wasser anfängt zu sieden, Hitze reduzieren und Deckel auf den Topf geben. Das Wasser soll nicht sprudeln, sondern nur leicht sieden! Das ganze nun für ca. 2 1/2 Stunden köcheln lassen. Das Fleisch herausnehmen; es sollte noch nicht ganz gar sein. Die Brühe noch ca. 2 1/2 Stunden weiter köcheln lassen. Durch ein Haarsieb gießen um das Gemüse und die Gewürze zu entfernen. Die Brühe nun wieder erhitzen. Das Fleisch salzen und in die kochende Brühe geben. Hitze reduzieren und köcheln lassen, bis das Fleisch gar ist.

2. Methode (Schnellkochtopf; wenn es schnell gehen muss):

Kaltes Wasser, hier aber nur ca. 1 – 1 1/4 l,  in den Schnellkochtopf geben.

Fleisch, Gemüse und Gewürze in das  kalte Wasser legen. Das Wasser salzen. Deckel schließen und erhitzen. Unter Dampf, je nach Fleischsorte, nun 35 bis 50 Min. kochen. Fleisch herausnehmen, Brühe absieben.

Wenn wir gleich einen Teller Suppe davon essen, darf auch gerne noch etwas von dem Gemüse in der Brühe verbleiben.

Foto: Rinderbrühe mit Markklößchen

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3 Gedanken zu “Rinderbrühe

  1. melanie 25. August 2013 / 18:56

    kööööstlich !

  2. cosyday 8. Dezember 2014 / 17:30

    Jetzt habe ich auch mal das berühmte Rezept angeschaut, denn ich werde gleich auch eine Rinderbrühe kochen und wollte mal schauen, wie euer Rezept ausschaut. Nur ganz kleine Unterschiede. 😉

    Liebe Grüße!

    • cahama 9. Dezember 2014 / 6:11

      Nur kleine Unterschiede…da sieht man wieder, dass das Gute sich überall durchsetzt 😉

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