Fleischhahn im Speckmantel mit Lorbeer

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Auch wenn man es auf dem Bild nicht gleich erkennt, aber der Hahn hatte stattliche 3 1/2 kg!!

Auch er war ein Mitbringsel unserer Einkaufsfahrt ins Elsass.

Und er war kein mit Mastmitteln „aufgeblasener Gockel“. Er hatte ein schönes Leben im Freilauf auf dem Bauernhof.

Es war nicht das erste Mal, dass wir einen solch großen Hahn mitgebracht haben, aber es war das erste Mal, dass wir ihn „am Stück“ gegart haben. Wir haben lange im Internet gesucht, aber keine verlässlichen Angaben über die Garzeit gefunden. Also hieß es „learning by doing“.

Das solch ein Hahn nicht in 60 Minuten gar ist, war uns klar. Wenn man ihn dann aber über längere Zeit offen auf dem Backofenrost gart, besteht die Gefahr, dass er trocken wird. Deshalb haben wir uns für eine Kombination aus „Garen im Topf“ und „Garen auf dem Rost“ entschieden.

Zutaten:

Zubereitung:

Hahn abwaschen und trocken tupfen.

Innen und außen mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Innereien salzen und pfeffern und zusammen mit 2 Lorbeerblättern in den Hahn geben.

Den Hahn auf den Rücken drehen. Schinkengarn/-kordel o. ä. um den Hahn legen und die Flügel damit am Rumpf fixieren. Zwischen die Schenkel und den Rumpf je ein Lorbeerblatt klemmen. Die restlichen 4 Lorbeerblätter auf der Brust verteilen.

Nun den Bauchspeck auf dem Hahn verteilen.

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In einen großen Bräter (möglichst aus Gusseisen) auf den Boden zwei Kochlöffel o. ä. legen, damit der Hahn später nicht im austretenden Fett/Fleischsaft liegt. Deckel schließen und für 2 Stunden in den auf 180 Grad (Unter-/Oberhitze) vorgeheizten Backofen geben.

Nach den 2 Stunden die Temperatur auf 150 Grad reduzieren und den Hahn für weitere 45 Minuten im geschlossenen Topf garen.

Nun den Topf aus dem Backofen nehmen. Temperatur auf 200 Grad erhöhen.

Speck und Lorbeerblätter entfernen.

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Den Hahn mit der Brust nach unten auf den Backofenrost geben und mit dem ausgetretenen Fett/Fleischsaft einpinseln. Zurück in den Backofen geben. Während der weiteren Garzeit den Hahn wiederholt einpinseln.

Nach 30 Minuten den Hahn auf den Rücken drehen, einpinseln und wieder zurück in den Backofen schieben.

Nach weiteren 30 Minuten war die Haut schön braun und knusprig.

Größenvergleich: ein normaler Essteller und ein Hähnchen- oder besser Hahnenunterschenkel.

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