Rinderbraten – leicht „angesäuert“

Weder war der Braten sauer auf ins noch wir auf ihn…ganz im Gegenteil.

Das „angesäuert“ bezieht sich ausschließlich auf den Johannisbeeressig, den wir zum Braten verwendet haben.

Wir hatten dieses Jahr eine sehr gute und vor allem reichliche Johannisbeerernte, sowohl bei den roten als auch bei den schwarzen Johannisbeeren. Deshalb hatten wir uns vor geraumer Zeit entschlossen von diesen Johannisbeerwein herzustellen (siehe > Weinherstellung). Der eigentlich Grund war aber nicht der Wein, sondern diesen in einen herrlich fruchtigen Essig zu verwandeln (siehe > Essigherstellung). Diese „Metamorphose“ war nun beendet. Und, ganz klar, jetzt musste etwas mit diesem Essig gemacht werden (by the way, der Essig ist ganz hervorragend geworden: leicht, nicht zu sauer, herrliche Fruchtaromen; erinnert an Balsamico).

Also, warum nicht einen Rinderbraten damit leicht ansäuern…

Zutaten:

  • 1,2 kg Rinderbraten
  • 2 EL Butterschmalz
  • 2 EL Mehl
  • 2 Zwiebeln
  • 75 ml Essig (wir haben einen Essig von schwarzen Johannisbeeren verwendet; alternativ: Balsamico)
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 „handvoll“ Wurzelgemüse (Sellerie, Lauch, Karotten(Möhren, Wurzelpetersilie)
  • 250 ml Fleischbrühe
  • 100 ml Sahne

Zubereitung:

Wurzelgemüse schälen und würfeln.
Zwiebeln schälen und vierteln.
Fleisch salzen und pfeffern; mit dem Mehl bestäuben.

Im einem Topf (möglichst gusseisener Schmortopf) das Butterschmalz erhitzen. Das Fleisch bei großer Hitze darin rundum kräftig anbraten; aus dem Topf nehmen und warm stellen.
Zwiebeln in dem verbliebenem Butterschmalz anbraten; leicht braun werden lassen.
Mit 50 ml des Essigs ablöschen und diesen vollständig verdunsten lassen.
Fleischbrühe angießen; Sahne dazu geben.
Fleisch in die kochende Sauce geben, Hitze reduzieren. Bei milder Hitze, mit geschlossenem Deckel, 2 1/2 bis 3 Stunden schmoren lassen.

Fleisch heraus nehmen und die Sauce mit dem „Zauberstab“ (Schneide-/Mixstab) pürieren.
Restlichen Essig (25 ml) dazu geben, kurz aufkochen; fertig

Dazu passen Klöße oder Spätzle.

Mit im Bild: Buntes Mangoldgemüse und gekochte Kartoffelklöße nach Johann Lafer (Rezepte folgen)

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