Weinherstellung – Grundlagen

Die Weinherstellung ist eigentlich nicht schwer. Man muss nur einige wenige Sachen beachten:

  • Sauberkeit – die wichtigste Voraussetzung
  • vollreife Früchte – denn nur diese haben volles Aroma, dass man später im Wein schmeckt
  • gesunde Früchte – durch faule, angeschimmelte Früchte bringt man Keime in den Saft, die den Geschmack beeinträchtigen oder sogar dafür sorgen können, dass die Weinherstellung misslingt.

Notwenige Gerätschaften:

  • Behälter für die Weinherstellung, z. B. Glasballons (im Bild oben; ursprünglich waren das mal 5-l Weinflaschen 🙂 ) oder Kunststoffbehälter wie man sie heute in fast jedem Baumarkt bekommt. Von Holzfässern würde ich abraten. Die Behandlung von Holzfässern ist sehr schwierig und aufwändig.
  • evtl. eine Flaschenbürste zum Reinigen der Behälter – falls die Öffung so klein ist, dass man mit der Hand nicht hinein kommt.
  • Gärverschluss – ganz wichtig. Dieser sorgt dafür, dass bei der Gärung entstehenes Kohlendioxid entweichen kann, aber von außen nichts in den Gärbehälter eindringen kann.
  • Reinzuchthefe – Früchten haften immer Hefepilze an, die man selbst durch gründliches waschen nicht entfernen kann. Verwendet man bei der Weinherstellung keine Reinzuchthefe, geschieht die Gärung mittels dieser Hefepilze. Welcher „Stamm“ (Hefetyp) sich dann durchsetzt ist rein zufällig. Jede Hefeart hat unterschiedliche Eigenschaften und bestimmt damit u.a. den Geschmack des Weines. Deshalb ist es ratsam, dafür zu sorgen, dass die Gärung durch eine bestimmt, für den entspr. Wein vorteilhafte/geeignete Hefe, stattfindet. Reinzuchthefe sind im Herbst in vielen Baumärkten erhältlich, ansonsten ist der Bezug über viele Drogerien oder direkt über das Internet möglich.
  • Handpressbeutel – je nach Sorte/Art wird das Obst vor oder nach der Gärung abgepresst (Saft- oder Maischegärung). Bei kleineren Mengen ist ein Handpressbeutel dafür durchaus ausreichen. 
  • je nach Weinsorte (oder Menge des Obstes) können noch andere Hilfsmittel hinzukommen; diese werde ich dann bei den entspr. Weinen nennen.

Und dann steht der Weinherstellung nichts mehr im Wege.

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