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Chop Suey

06 Jul

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Eigentlich ein „Reste-Verwertungs-Gericht“.

Das Wort Chop suey leitet sich von dem chinesischen Wort „zacui“ ab, was soviel bedeutet wie „klein geschnittene Reste“. Wobei das Gericht nicht aus China stammt, sondern von chinesischen Auswanderern in den USA kreiert wurde.

Aber egal, Hauptsache es schmeckt.

Zutaten:

  • 2 Entenkeulen/-schenkel *)
  • 2 Hähnchenschenkel *)
  • 20 g getrocknete Mu Err-Pilze
  • 150 g Karotten/Möhren
  • 350 ml Geflügelbrühe
  • 2 Bund Lauchzwiebel (alternativ eine „normale“ Zwiebel)
  • 1 kleiner Chinakohl (oder 1/2 bei normaler Größe)
  • 1 Dose Bambussprossen
  • frischen Ingwer (ca. 2 1/2 cm)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 4-5 EL Sojasauce
  • 2 EL Sake (Reiswein)
  • 1 EL Stärke (Kartoffelmehl)
  • Salz
  • Pfeffer
  • Chiliflocken, wenn man es etwas pikanter mag
  • Sojaöl
  • 200 g Mie-Nudeln

*) man kann auch anderes Fleisch verwenden, natürlich auch Reste, z. B. Schweinebraten, gegrilltes Hähnchen, Reste von der Lammkeule… 

Zubereitung:

hier gibt es 2 Alternativen: da es sich ja eigentlich um ein Gericht handelt, bei dem Reste verwertet werden, kann man erst welche erzeugen :). Dafür  Wasser zum Kochen bringen, leicht salzen; die Schenkel hineingeben, Temperatur reduzieren, so dass es nur noch „köchelt“. Die Hähnchenschenkel darin ca. 35 Min garen, die Entenkeulen ca. 55 Min. Herausnehmen, etwas abkühlen lassen, von den Knochen entfernen und in mundgerechte Stücke schneiden. Wer gekochte Haut von Geflügel nicht mag, sollte sie vor dem Schneiden entfernen.

Die andere Alternative: bei den rohen Schenkel/Keulen die Knochen auslösen. Das Fleisch in Mundgerechte Stücke schneiden und später als erstes portionsweise im Wok gut braten. Das Fleisch sollte „durch“ gebraten werden. Aus dem Wok nehmen, warm stellen.

Die dritte Möglichkeit: Entenkeulen kochen, Hähnchen direkt im Wok anbraten (mein Favorit!)

Salzwasser zum Kochen bringen und die Mie-Nudeln gem. Packungsangabe kochen. Die Nudeln sollten idealerweise dann gar sein, wenn der Rest im Wok auch gar ist. Die Zubereitung im Wok dauert ohne Fleisch anbraten ca. 10 Min; mit Fleisch im Wok braten ca. 20 Min (bei 4x portionsweise Fleisch braten).

Mu Err Pilze in heißem Wasser einweichen; mind. 1/2 Stunde stehen lassen. Von den Pilzen den „Stielansatz“ (die Stelle wo sie angewachsen waren) entfernen und in feine Streifen schneiden.

Lauchzwiebeln in Ringe schneiden (Zwiebeln vierteln und in dünne Scheiben schneiden).

Karotten schälen und in dünne Streifen („Julienne“) schneiden.

Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken.

Chinakohl in ca. 1/2 breite Streifen schneiden.

Bambussprossen abgießen.

Die Stärke mit etwas Wasser verrühren.

Im Wok das Sojaöl erhitzen; evtl. jetzt erst das Fleisch braten – siehe oben; ansonsten Karotten und Lauchzwiebeln ca. 2 Min anbraten, dabei ständig rühren („pfannenrühren“). Ingwer und Knoblauch zugeben und ca. 1 weitere Min. pfannenrühren. Bambussprossen und Pilze in den Wok geben, weitere 2 Min. pfannenrühren. Die Streifen der unteren Hälfte des Chinakohls zufügen; 1 Min pfannenrühren.

Sojasauce und Reiswein zufügen; mit der Geflügelbrühe ablöschen. Salzen und pfeffern; Chliflocken, wer mag.

Zum Kochen bringen; Fleisch zufügen. Ca. 1 Min kräftig kochen.

Nudeln etwas „zerpflücken“ – zerkleinern – einige mal durchschneiden

Den Rest vom Chinakohl und die Nudeln unterrühen.

Soviel angerührten Stärke einrühren, bis die Flüssigkeit angedickt ist (nicht die gesamte Stärke verwenden!)

Servieren.

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Im Bild eine Chop Suey-Variante mit knusprig gebratener Hähnchenhaut.

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Verfasst von - 6. Juli 2012 in Asiatische Küche

 

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