Schaschlik

In meiner Kindheit gab es auf fast jeder Kerb (Kirmes, Kirchweih oder wie auch immer man es nennen mag) nicht nur Bratwürste zu essen, sondern eben auch die leckeren Schaschlikspieße. Damals wurde die morgens noch von den Imbissbetreibern selbst vor Ort angebraten und dann schmorten sie stundenlang in der Sauce…

Immer wenn Andere eine Bratwurst gegessen haben, aß ich Schaschlik.

Irgendwann wurde den Imbissbetreibern aber wohl die Arbeit zu viel..auf jeden Fall bekommt man heute keine „richtigen“ Schaschlik mehr. Also, ihr anht es > selber machen.

Zutaten:

  • 800 g durchwachsenes Schweinefleisch (Schweinenacken)
  • 250 g geräuchter Bauchspeck (Dörrfleisch)
  • 600 g Schweinenieren (ca. 4 Stück)
  • 5 große Zwiebeln
  • ca. 15 Schaschlikspieße
  • 1 l Fleischbrühe
  • 2 EL Mehl

Zubereitung:

Schweinefleisch würfeln, Kantenlänge ca. 3 cm.

Die Schwarte vom Dörrfleisch abschneiden und das Dörrfleisch in ca. 8 mm Stücke schneiden. Schwarte aufheben!!

Schweinenieren säubern (die weiße Haut aus dem Inneren der Nieren muss herausgeschnitten werden, da dieses sonst beim braten hart und zäh wird. Wer das nicht kann, die Nieren vom Metzger schon säubern/Putzen lassen!) und im Stücke von ca. 3 cm schneiden. Gut wässern. Abtropfen lassen.

Zwiebeln schälen, vierteln und die einzelnen Schichten der Zwiebel voneinander trennen. Die inneren (kleinen) Stücke beiseite stellen. Nur die großen Stücke für die Schaschlikspieße verwenden.

Nun immer abwechselnd die Zutaten auf die Spieße stecken.

Die Spieße salzen und pfeffern und in einem großen Bräten (möglichst aus Gusseisen!! Schmorgerichte gelingen in einem gusseisernen Topf immer am besten!) portionsweise in heißem Öl von allen Seiten gut anbraten. Dabei nicht zu viele Spieße auf einmal anbraten. Die angebratenen Spieße herausnehmen und beiseite stellen. Wenn alles Spieße angebraten sind, die Schwarte des Bauchspecks und die restlichen Zwiebeln anbraten bis die Zwiebeln braun werden. Das Mehl darüber streuen und leicht anrösten. Mit Fleischbrühe ablöschen. Die Spieße dazu geben und alles abgedeckt bei kleiner Hitze 1 – 1 1/2 Stunden köcheln lassen.

Wenn es mal „schnell gehen“ muss, dann werden die Zutaten nicht auf Spieße gesteckt, dann braten wir die Zutaten „lose“ im Topf an. Das geht auch, aber aufgespießt schmeckt es um einiges besser.

5 Gedanken zu “Schaschlik

  1. Leesa 26. Februar 2012 / 19:33

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  2. gigunelsa 9. Dezember 2016 / 17:59

    Meinem Mann fehlt auch so wie Dir der Schaschlik-Stand, z.B. auf unserem Weihnachtsmarkt, der immerhin 160 Stände hat, davon viele „Freßstände“, aber kein Schaschlik.
    Er hat nun kurzerhand beim Landmetzger Fleisch gekauft, Zwiebeln haben wir vom Garten, und selber ein super leckeres Schaschlik nach Deinem Rezept gemacht.
    Kleine Abwandlung: Anbraten in einer Pfanne, aber dann zusammen mit Tomatensugo (selbst eingemacht von eigenen Tomaten), vielen Zwiebeln etc. im Römertopf in 2 Std. fertig gegart.
    Das Ergebnis: Das Fleisch zergeht auf der Zunge.
    Noch ein Tipp: Wir reiben die Holzspieße mit etwas Butterfett ein, dann gleitet nachher das Fleisch besser ab.
    Vielen Dank fürs Rezept!
    Schönen 3. Advent,
    Gruß gigunelsa

    • cahama 10. Dezember 2016 / 6:45

      Danke fürs Nachkochen.
      Wir freuen uns immer, wenn jemand die Rezepte nachkocht (und noch mehr, wenn sie auch schmecken 🙂 ).
      Die Abwandlungen sind vollkommen normal, das machen wir auch immer. Man muss sich ja nicht sklavisch an ein Rezept halten.
      Danke für die Antwort.
      Einen schönen 3. Advent wünschen
      Carmen und Harald

  3. gigunelsa 9. Dezember 2016 / 18:01

    Ach, hab noch vergessen: Dazu habe ich Deinen Krautsalat gemacht, passte prima, und um es fast ganz authentisch zu machen, bin ich schnell zum Bäcker und habe Brötchen geholt. Diesmal keinen Reis. 😉

    • cahama 10. Dezember 2016 / 6:45

      🙂 🙂 🙂
      Ein bisschen Tradition schadet ja nicht…

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