Klöße aus gekochten Kartoffeln

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Die Herstellung von Klößen aus gekochten Kartoffeln ist eigentlich recht einfach, erfordert „ein kleines bisschen“ mehr Zeit als die Ware „aus der Tüte“, aber das macht der Geschmack alle mal wett.

  • 1 kg Kartoffeln (möglichst mehlig kochende)

Kartoffeln kochen, möglichst heiß schälen und durch die Kartoffelpresse drücken.

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Ausdampfen lassen.

  • 250 g Kartoffelmehl
  • 1 TL Salz
  • 1-2 Messerspitzen Muskat

über die Kartoffelmasse geben und mit einem  Kochlöffel (!!) „locker“ unterheben. Achtung, zu dieser Zeit sollte die Kartoffelmasse nicht mit Metall in Berührung kommen. Mit Holz- oder Plastikkochlöffel arbeiten.

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  • 250 – 275 ml kochende Milch (früh nach der Ernte haben Kartoffeln noch mehr Wasser gespeichert, deshalb zu dieser Zeit nur ca. 250 ml Milch verwenden. Durch Lagerung verlieren die Kartoffeln Wasser, dann entspr. mehr Milch zugeben).

Die kochende Milch über die Kartoffelmasse geben und zügig mit dem (Holz- oder Plastik-) Kochlöffel zu einer einheitlichen/glatten Masse verrühren.

Achtung:

  • nicht zu lange rühren
  • nicht mit Knethaken oder Mixer o. ä. rühren
  • nicht mit Metallgegenstand rühren

sonst kann man die Masse als Kleister verwenden 😦

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Wer sich jetzt wundert: der Metall-Löffel dient hier nur zum Portionieren der Klöße. Dafür kann man Metall  nehmen.

Kloßteig entsprechend der gewünschten Größe abnehmen, mit feuchten Händen rund formen.
Für einen schönen Glanz nach dem Kochen, die Klöße vor dem Kochen in Kartoffelmehl rollen.

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Die Klöße ins kochende Salzwasser geben, Temperatur reduzieren, so dass das Wasser nur noch leicht siedet, und in 20 Min. gar ziehen lassen.

3 Gedanken zu “Klöße aus gekochten Kartoffeln

  1. Fabian 21. Dezember 2011 / 3:02

    Interessanter Blogpost.Ich habe einige tolle Denkanstoesse gekriegt. Warte auf weitere Beitraege zum Thema.

  2. Batschpeng 1. November 2016 / 18:57

    hallo ihr lieben,

    weshalb denn kein metall – aber erst kein metall ab zugabe von stärke und salz?
    …. mir kommt in den kopf: salz, metall, ionen…. oder doch eher oxidation?

    viellecht lichtet ihr mein dunkel mal 😉

    LG!

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