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Gummibärchen

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Das Originalrezept haben wir bei “kirchenweb.at” gefunden. Wir haben die Mengen und Zutaten auf unsere Bedürfnisse angepasst.

Zutaten für ca. 65 Stück (Größe: Haribo Saft-Goldbären)

Version 1:

  • 1.000 g Speisestärke (Kartoffelmehl)
  • 25 g Gelatine, weiß, gemahlen
  • 55 ml Wasser
  • 50 ml Fruchtsirup (wir: 1x Holunderblütensirup, 1x Rhabarbersud)
  • 33 g Zucker
  • 16 g Honig
  • 1 TL Zitronensaft

Zubereitung:

Die Speisestärke in ein Backblech geben und gleichmäßig verteilen, glatt streichen.

Ein “echtes” Gummibärchen mit einem Zahnstocher o. ä. am Rücken “aufspießen”. Nun die Konturen des echten Gummibärchens, quasi wie mit einem Stempel, in die Speisestärke drücken.

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Vorsichtig wieder heraus ziehen. So auf dem gesamten Blech Formen (Models) schaffen um die Gummibärchenmasse später hinein zu füllen.

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Gelatine mit 40 ml kaltem Wasser mischen und 15 Min. quellen lassen – am besten in einer Metallschüssel.

Danach die Gelatine im warmen Wasserbad erwärmen bis sie sich aufgelöst hat.

Das restliche Wasser erwärmen und mit dem Zucker verrühren bis dieser sich aufgelöst hat; den Honig darin unterrühren. Nun diese Mischung langsam unter die gelöste Gelatine rühren. Langsam deshalb, damit sich kein Schaum bildet. Sobald beide Massen verrührt sind, das Fruchtsirup und den Zitronensaft unterrühren. Stehen lassen und nicht mehr rühren bis die Masse klar geworden ist (Luftbläschen entweichen konnten).

Nun die Masse löffelweise in die vorbereiteten Formen füllen.

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An einem kühlen Ort mind. 4 Stunden abkühlen lassen, bis die Gummibären fest geworden sind.

Tipp: das Blech mit den Bärchen möglichst hoch stellen – damit große und kleine Kinder nicht heran kommen :)

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Im Bild links “Holunderblütensirup-Bärchen”, rechts “Rhabarbersud-Bärchen”.

Version 2 (ohne Wasser, nur mit Fruchtsaft):

  • 1.000 g Speisestärke (Kartoffelmehl)
  • 25 g Gelatine, weiß, gemahlen
  • 105 ml Fruchtsirup (wir: 1x Quittensaft, 1x Holundersaft)
  • 33 g Zucker
  • 16 g Honig
  • 1 TL Zitronensaft

Zubereitung:

Gelatine mit 40 ml kaltem Saft mischen und 15 Min. quellen lassen – am besten in einer Metallschüssel.

Danach die Gelatine im warmen Wasserbad erwärmen bis sie sich aufgelöst hat.

Den restlichen Fruchtsaft erwärmen und mit dem Zucker verrühren bis dieser sich aufgelöst hat; den Honig darin unterrühren. Nun diese Mischung langsam unter die gelöste Gelatine rühren. Sobald beide Massen verrührt sind, das Fruchtsirup und den Zitronensaft unterrühren.

Holundersaft-Bärchen:

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Quittensaft-Bärchen:

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1 Kommentar

Geschrieben von - 24. April 2014 in X) Naschwerk

 

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Zitronenkuchen – Kastenform

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Nach all den Schmankerln an der Hochzeit “durfte” es mal etwas “einfaches” sein. Aber auch Einfaches kann sehr lecker sein.

Zutaten für eine Kastenkuchenform 30 cm:

  • 200 g Butter
  • 200 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 3 Eier
  • 1 Msp. Salz
  • abgeriebene Schale von 1/2 Zitrone
  • 250 g Mehl
  • 50 g Speisestärke
  • 2 TL Backpulver

Für den Guss:

  • 200 g Puderzucker
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 EL Wasser, heiß

Zubereitung:

Kastenkuchenform mit Backpapier auskleiden, einen ca. 4 cm hohen Rand überstehen lassen. Backofen auf 180 Grad Unter-/Oberhitze vorheizen.

Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig rühren, Eier nach und nach unter die Masse schlagen. Salz und Zitronenschale unterrühren. Mehl, Backpulver und Speisestärke über die Masse sieben und vorsichtig unterziehen. Den Teig in die Kastenkuchenform füllen, im vorgeheizten Ofen ca. 60 Minuten backen.

Kuchen aus der Form heben, Backpapier entfernen.

Für den Guss Puderzucker mit Zitronensaft und Wasser zu einer zähflüssigen Masse verrühren.

Den noch heißen Kuchen mit der Glasur überziehen.

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Geschrieben von - 23. April 2014 in 2) Backen, Kuchen

 

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Suppe von Grüne-Soße-Kräutern mit Thymiancroûtons

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Das Rezept stammt von Thomas Wagner (siehe >> Helden am Herd). Es hat uns bei einer Küchenparty mit/bei ihm so gut geschmeckt, dass wir es gleich nachkochen mussten. Danke, Thomas, für das tolle Rezept – die kleinen Abwandlungen wirst du uns hoffentlich nachsehen :)

Zutaten (8 Personen):

  • 1 Päckchen “Grüne Soße-Kräuter”
  • 200 ml Olivenöl
  • 1,2 l Gemüsebrühe
  • 300 ml Sahne
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Zitrone
  • 3 Scheiben Toastbrot
  • 2 – 3 Zweige Thymian
  • 200 g Butter

Zubereitung:

Kräuter der Grünen Soße-Mischung belesen, entstielen; Kräuter und Olivenöl mit dem “Zauberstab” (Mixstab) pürieren.

Für die Croûtons den Thymian fein hacken. Wer mag, kann das Toastbrot entrinden, wir verzichten meist darauf. Das Toastbrot in Würfel von ca. 5 x 5 mm schneiden. In einer Pfanne die Butter erhitzen, die Brotwürfel und Thymian zusammen mit einer Prise Salz dazu geben und unter gelegentlichem Wenden rundum braun und knusprig rösten. Pfanne vom Herd nehmen und die Croûtons auf Küchenkrepp geben, damit überschüssiges Fett aufgesaugt wird.

Gemüsebrühe erhitzen. Sahne dazu geben und ebenfalls erhitzen.

Erst unmittelbar vor dem Servieren die Kräuter der Grünen Soße in die Suppe geben, umrühren, mit Salz, Pfeffer und Zitrone abschmecken; mit den Croûtons servieren.

 

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Schweinebraten im Brotteig

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Schon sooooo lange hatten vor, mal einen Schweinebraten oder einen (gekochten) Schinken im Brotteig zu backen.

Einen ganzen Braten – bis der gar ist, ist der Brotteig außen sicher steinhart…
Einen Schinken – bis der durch und durch heiß ist, ist der Brotteig ebenfalls hart…
Außerdem: ist ein ganzer Braten oder Schinken nicht viel zu schwer für den Brotteig darunter?
Also haben wir uns für Bratenstücke entschieden. Eine absolut richtige Entscheidung!

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Zutaten (für 8 Portionen)

Brot

Roggensauerteig:

  • 120 g Roggenmehl Typ 1370
  • 120 ml Wasser
  • 10 g Roggen-Anstellgut

Weizensauerteig:

  • 120 g Weizenmehl Typ 1050
  • 120 ml Wasser
  • 10 g Weizen-Anstellgut

Vorteig:

  • 140 g Weizenmehl Typ 550
  • 140 ml Wasser
  • 1,4 g Hefe

Alter Teig:

  • 200 g Reste vom Auffrischen des Roggen- und Weizensauerteigs

Hauptteig:

  • Roggensauerteig
  • Weizensauerteig
  • Vorteig
  • Alter Teig
  • 370 g Roggenmehl Typ 1370
  • 190 g Weizenmehl Typ 1050
  • 175 g Weizenmehl Typ 550
  • 27 g Salz
  • 330 ml Wasser

Fleisch:

  • 2 kg Schweinehals; durchwachsen, aber nicht fett;
  • 8 TL Bärlauchpesto
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen

Zubereitung

Brot

Roggensauerteig:

alle Zutaten glatt verrühren, abdecken und 15 Stunden bei 28 Grad (Mikrowelle mit angelehnter Tür, so das die Beleuchtung an bleibt) reifen lassen.

Weizensauerteig:

Zutaten glatt verrühren, abgedeckt 15 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

Vorteil:

Zutaten glatt verrühren,abgedeckt 2 Stunden bei Zimmertemperatur “anspringen lassen”, dann für 13 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Alter Teig:

Für den alten Teig haben wir die Reste vom “Auffrischen/Aktivieren” der Sauerteige (Weizen und Roggen) im Kühlschrank aufbewahrt. Diese beiden zusammen ergaben 200 g “alten Teig”.

(Fleischvorbereitung: siehe unten)

Hauptteig:

Alle Zutaten in der Küchenmaschine/Teigknetmaschine 15 Min. auf kleiner Stufe verkneten. Der Teig ist leicht klebrig.

In eine leicht eingeölte Schüssel geben und abgedeckt 80 Min. gehen lassen, dabei nach 30 und 60 Min, jeweils einmal “stretch&fold”.

Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und vorsichtig in 8 gleiche Teile (je ca. 250 g) teilen; jedes Teil rundum bemehlen und möglichst vorsichtig, damit dieses möglichst wenig entgast wird, zu einem Teigfladen formen (ähnlich “Pizzateig”), der groß genug ist, die Fleischstücke zu umschließen – bei uns etwa 25 cm Durchmesser.

Fleisch:

Bevor wir mit der Zubereitung des Hauptteiges begonnen haben, haben wir das Fleisch mariniert. Dazu den Schweinehals in 4 gleich dicke Scheiben schneiden. Jede Scheibe halbieren. Das Fleisch mit Salz und Pfeffer würzen und mit dem Bärlauchpesto einreiben. Abgedeckt ziehen lassen bis die Teigfladen vorbereitet sind.

Nun auf jeden Teigfladen ein Stück Fleisch geben; den Teig über dem Fleisch zusammen falten/schlagen, leicht andrücken und mit dem Schluss (die Seite, auf der der Teig zusammen gefaltet ist) nach unten auf ein gut bemehltes Bäckerleinen geben (Gärkörbe können natürlich auch verwendet werden, aber wir haben keine 8 entspr. kleinen, deshalb das Bäckerleinen; wer kein Bäckerleinen hat, kann auch entspr. gut bemehlte Geschirrtücher verwenden). Abgedeckt 60 Min. gehen lassen.

Backofen rechtzeitig auf 250 Grad vorheizen.

Backblech mit Backpapier belegen (beim Backen tritt etwas Fleischsaft aus).

Wir haben die Teigstücke auf einen Bratenwender “gestürzt” und damit auf das Backblech gebracht. Darauf achten, dass der Schluss zum Backen oben sein sollte!

Das Backblech in den Ofen geben (wenn möglich schwaden). 20 Min. bei 250 Grad anbacken, Tür öffnen, Schwaden entweichen lassen, Temperatur auf 200 Grad reduzieren und in weiteren 40 Min fertig backen.

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Unsere Gäste waren begeistert!

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Frohe Ostern

Wir wünschen allen Lesern und Besuchern:

Frohe Ostern

…und – möge der Osterhase bei euch fleißig sein :)

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Geschrieben von - 20. April 2014 in 1) Allgemeines

 

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Spargel aus dem Backofen

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Durch Werners Blog cicina e piu sind wir auf die Zubereitung von Spargel im Backofen aufmerksam geworden. Klingt ja eigentlich logisch: im Wasser (oder Milch oder Milch-Wasser-Mischung) gegart, gibt der Spargel Inhaltsstoffe/Aromen an das Wasser ab. Im Backofen, fest in Alufolie verschlossen, behält der Spargel diese Aromen.
So weit die Theorie…
Aber “Theorie und Praxis liegen in der Praxis oft weiter auseinander als in der Theorie”. Also heißt es testen.

Zutaten für 4 Personen als Beilage):

  • 1 kg weißer Spargel
  • Salz
  • Zucker
  • 4 EL Butter
  • 6 getrocknete Salbeiblätter (frische gehen natürlich auch, aber wir hatten noch keine)
  • 4 Stück Alufolie

Zubereitung:

Butter im Topf zusammen mit den Salbeiblättern und einer Prise Salz erhitzen und 2 bis 3 Min. bei sanfter Hitze “ziehen lassen”. Vom Herd nehmen.

Spargel schälen, Enden so weit erforderlich, abschneiden.

Spargel auf die Alufolie verteilen.
Mit Salz und Zucker würzen.
Die Salbeibutter über die Spargel verteilen und die Alufolie fest verschließen.

Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Unter-/Oberhitze, je nach Dicke der Spargel, 30 bis 40 Min. “backen”.

Fazit: tolles Aroma, intensiver als im Wasser gegart, aber diese Zubereitungsart setzt voraus, dass die Spargelstangen alle die annähernd gleiche Dicke haben. Garen wir die Spargel im Wasser, sortieren wir diese nach Dicke und geben sie nacheinander ins Wasser, so erreichen wir, unabhängig von der Dicke der Spargelstangen, einen gleichen Gargrad. Das geht bei der Backofenvariante leider nicht – oder man müsste die Päckchen nach Dicke der Spargel packen und diese dann ebenfalls zeitlich versetzt in den Backofen geben.

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Geschrieben von - 19. April 2014 in L) Gemüse

 

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Thai-Mango “Nam Dok Mai”

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Im Handel sind viele Mango-Sorten erhältlich.
Die bekannteste, fast überall im Handel angebotene, ist die Sorte “Tommy Atkins”.
Aber “oft und viel” ist nicht gleich gut…

Die Thai-Mangos haben den “Nachteil”, dass sie nicht so groß sind wie die Exemplare der Sorte “Tommy Atkins”, aber für uns schmecken sie unbeschreiblich viel besser als diese.

Die Sorte “Nam Dok Mai”, übrigens die beste, die wir kennen, hat eine durchgängig hellgelbe Schale.

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Eine reife Mango dieser Sorte erkennt man daran, dass

  • die Frucht von außen schon intensiv nach Mango riecht
  • die Schale sich sehr weich anfühlt; man hat fast das Gefühl, dass direkt unter der Schale befindliche Fruchtfleisch wäre “matschig”
  • durch die Schale tritt stellenweise schon etwas klebriger Fruchtsaft aus

Im Gegensatz zu anderen Sorten hat die “Nam Dok Mai” faserfreies Fruchtfleisch!
Das Fruchtfleisch “zergeht” quasi wie Schokolade auf der Zunge.
Je näher man dem Kern kommt, desto zarter und süßer ist das Fruchtfleisch.
Das Fruchtfleisch ist von intensiver gelber Farbe

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Wer die Möglichkeit hat, diese Sorte zu verkosten, sollte sich diese nicht entgehen lassen!!!

 
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Geschrieben von - 18. April 2014 in N) Desserts, Obst

 

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