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Zwiebel-Paprika-Gemüse mit “weißem Balsamico”

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Bei diesem Rezept handelt es sich um eine Variante von “Zwiebel-Paprika-Gemüse in Balsamico”, allerdings ist das Gemüse durch den “weißen Balsamico” *), der wesentlich mehr Säure hat, doch etwas “schärfer”.

*) Die Bezeichnung “weißer Balsamico” wird zwar umgangssprachlich verwendet, ist aber falsch. “Echter” Balsamico (Aceto Balsamico Tradizionale) hat immer eine dunkelbraune Farbe. Was man als “weißen Balsamico” zu kaufen bekommt, heißt richtig “Condimento bianco” (übersetzt: weiße Würze) und ist nichts anderes als eine Mischung aus Weißweinessig und konzentriertem weißen Traubensaft.

Zutaten:

  • 2 große Zwiebeln
  • 3 rote Paprikaschoten
  • 75 ml Condimento bianco (“weißer Balsamico”)
  • 1/2 TL Thymian
  • 1 EL Butter
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen

Zubereitung:

Zwiebel schälen und in dünne Spalten schneiden.

Paprika schälen. Anschl. in ca. 5 mm breite Streifen schneiden.

Butter in einem Topf erhitzen. Bei milder Hitze die Zwiebelspalten dünsten; Thymian und Rosmarin zufügen.

Nach ca. 5 Min. den “weißen Balsamico” zu den Zwiebeln geben. Die Zwiebel wirklich “durchgaren”!

Die Paprika erst in den letzten 4 bis 5 Min. zufügen; damit sie noch “Biss” haben.

Mit Salz und Pfeffer würzen.

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Verfasst von - 23. Oktober 2014 in L) Gemüse

 

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Palatschinken mit karamellisierten Äpfeln und Rosinen-Zimt-Quark

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Äpfel haben wir ja dieses Jahr wieder reichlich, also “muss” auch etwas damit gemacht werden :)

Palatschinken – diese dünnen, recht geschmacklosen Pfannkuchen, eignen sich hervorragend zum Füllen und/oder Belegen, da sie alles und jedem den geschmacklichen “Vortritt” lassen.

Zutaten

Palatschinken:

  • 150 g Mehl
  • 2 Eier
  • 230 ml Milch
  • 1 EL geschmolzene Butter
  • 1 Prise Salz
  • etwas Butter zum Backen

Karamellisierte Äpfel:

  • 1 großer, fester, säuerlicher Apfel (wir: Roter Boskoop)
  • 1/2 Zitrone, den Saft
  • 30 g Zucker, wir: braunen Zucker
  • 30 g Butter
  • 5 EL Sahne

Rosinen-Zimt-Quark:

  • 250 g Sahnequark
  • 2 EL Rosinen
  • 2 EL Rum
  • 2 TL Vanille-Essenz; alternativ 2 TL Vanillezucker
  • 1/2 TL Zitronenschalenabrieb
  • 1 leicht gehäufter EL Zucker
  • 2 EL Mandelstifte oder -blättchen
  • 1/2 – 1 TL Zimt

Zubereitung:

Die Rosinen mit dem Rum in eine Tasse oder Becher geben und 1 Stunde durchziehen lassen.

Für die Palatschinken alle Zutaten zu einem klümpchenfreien Teig verrühren und abgedeckt mind. 30 Min. stehen lassen.

Quark mit Vanille-Essenz, Zitronenschalenabrieb, Zucker, Mandelstiften und Zimt verrühren; durchziehen lassen.

Backofen auf 80 Grad vorwärmen.

Eine Pfanne (28 cm) leicht fetten (braucht nur beim ersten Palatschinken gefettet zu werden) und bei mittlerer Hitze nacheinander möglichst dünne Palatschinken backen. Bei uns ergab die Menge 8 Palatschinken. Die gebackenen Palatschinken im Backofen warm halten.

Apfel schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und in dünne Spalten (Rückenstärke 3 bis 4 mm) schneiden. Mit dem Zitronensaft beträufeln.

In einer Pfanne Butter und Zucker langsam erhitzen. Der Zucker hat sich bei uns nicht (!) in der Butter aufgelöst. Wenn er beginnt dunkel zu werden, die Sahne in die Pfanne geben – Vorsicht, kann anfangs spritzen! – alles zu einem glatten Karamell verrühren. Die Äpfel samt Zitronensaft in den Karamell geben und mehrmals wenden, mit sie rundum mit der Karamellmasse benetzt sind.

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Die Rosinen abgießen (wer mag, kann den restlichen Rum auch mit in den Quark rühren) und unter die Quarkmasse rühren.

Nun jeweils einen Palatschinken auf einen Teller legen, einen Löffel der Quarkmasse darauf geben, zweimal zusammenfalten, mit 2 karamellisierten Apfelspalten belegen.

 
 

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Pastinaken- und Topinambur-Chips

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Das Trocknen von Lebensmitteln ist wohl die älteste Form der Konservierung.
Bei der Trocknung wird dem Lebensmittel (Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch) Wasser entzogen. Dabei muss nicht alles Wasser aus dem Lebensmittel entzogen werden. Eine Reduktion des Wassergehalts auf unter 20% reicht für die Haltbarmachung i. d. R. bereits aus, da die Mikroorganismen, die für den Verderb der Lebensmittel verantwortlich sind, einen höheren Wassergehalt benötigen, um “aktiv” zu werden.

Hier ein schöner Knabberspaß für die bevorstehenden langen Winterabende :)

Zutaten:

  • 1 Pastinake
  • 2-3 Topinambur
  • 1-2 EL Salz
  • 1 EL Olivenöl
  • 1/2 TL Curry
  • 1/3 TL Cumin

Zubereitung:

Pastinaken und Topinambur schälen und in möglichst dünne Scheiben hobeln.

Die Scheiben beidseitig mit Salz einreiben; 20 Min. einwirken lassen; mit kaltem Wasser das Salz abspülen; die Scheiben trocknen – mit Küchenkrepp.

Die Scheiben beidseitig dünn mit dem Öl einreiben und würzen; auf einem mit Backpapier ausgelegten Backrost verteilen und in den Backofen geben.

Bei 180 Grad Umluft, mit leicht geöffneter Backofentür (Kochlöffeln einklemmen) in 30 Min., abhängig von der Dicke der Scheiben, trocknen. Die Scheiben sollen im Backofen ruhig etwas Farbe annehmen.

Die Chips müssen “richtig” trocken sein (siehe oben), da sie ansonsten bei längerer Aufbewahrung schimmeln können.

 

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Schokolade-Birnen-Tarte

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Nachdem wir die Schokolade-Nektarinen-Tarte gebacken und verkostet haben, kam uns als erstes die Idee: “…diese Tarte mit Birnen, das MUSS schmecken.” Gesagt, getan und hier ist sie.

Diese Kombination aus Nektarinen und der Kakaocreme ist schon sehr gut, aber mit Birnen anstelle Nektarinen ist sie einfach noch besser.

Zutaten für eine Tarteform von 28 cm Durchmesser:

Für den Teig:

  • 100 g Butter, gesalzen (alternativ: 100 g Butter und eine gute Prise Salz)
  • 140 g Mehl
  • 50 g Mandeln, geschält, gemahlen
  • 30 g Puderzucker
  • 1/2 Pck. Vanillezucker
  • 1/2 TL Zitronenschalenabrieb
  • 1 Eigelb

Für den Belag/Creme:

  • 125 g Mehl
  • 40 g Kakao
  • 150 g Butter
  • 150 g Puderzucker
  • 1/2 Pck. Vanillezucker
  • 3 Eier

Für den Belag:

  • 500 g Birnen (wir: Alexander Lucas)

Für den Guss:

  • 1 Pck. Tortenguss, weiß
  • 1/4 l Traubensaft, weiß
  • 2 EL Zucker

Zum Garnieren:

  • 2 EL Haselnusskrokant

Zubereitung:

Die Zutaten für den Teig verkneten, in einen Gefrierbeutel verpacken und eine halbe Stunde ruhen lassen.

Für den Belag: Mehl und Kakao sieben. Butter mit Puderzucker und Vanillezucker schaumig rühren. Nach und nach die Eier unterrühren. Zum Schluss das Mehl/Kakaogemisch unterziehen.

Birnen vierteln, Kerngehäuse entfernen, in Spalten schneiden.

Den Teig auf bemehlter Arbeitsfläche (alternativ Backpapier), etwas größer als die Tarteform, ausrollen. Teig in die gefettete Tarteform legen, den Rand mit dem Daumen nach formen. Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen.

Den Schokoladenbelag gleichmäßig auf den Mürbeteig streichen.

Die Birnenspalten gleichmäßig in den Belag stecken.

Die Tarte im vorgeheizten Backofen Unter-/Oberhitze bei 180 Grad ca. 50 Minuten backen.

Heraus nehmen, ca.10 Minuten abkühlen lassen.

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Aus Traubensaft, Zucker und Tortenguss nach Packungsanweisung einen Guss bereiten; diesen auf der Tarte verstreichen.

Den Rand der Tarte mit dem Haselnusskrokant bestreuen.

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Birnen – einkochen

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Es ist ja schön, wenn man eine reichliche Ernte hat. Nicht so schön ist, dass sich einige Sachen “unbehandelt” nicht lange aufheben lassen. Um dennoch lange etwas davon zu haben, heißt es “konservieren”. Das geht, je nach Obstsorte, z. B. durch trocken (“getrocknete Apfelringe”), Verarbeitung als Marmelade, Konfitüre, Gelee (siehe Rezeptregister unter “Marmelade & Co”) oder aber durch einkochen/einwecken (oder wie auch immer man es in den unterschiedlichen Gebieten nennt).

Zutaten:

  • 2 kg Birnen, feste
  • 1 Vanilleschote
  • 750 ml Wasser
  • 750 g Zucker
  • Einmachtropfen, wir: EKA

Zubereitung:

Birnen schälen, vierteln, entkernen und achteln.

Vanilleschote aufschneiden, Mark heraus schaben.

Wasser und Zucker in einem großen Topf aufkochen bis sich der Zucker gelöst hat, Hitze reduzieren bis die Zuckerlösung nur noch leicht köchelt. Vanilleschote und Vanillemark zugeben.

Birnenstücke portionsweise in die heiße Zuckerlösung geben.

Darin ca. 4-5 Minuten leise köcheln lassen, die Früchte nicht zu weich werden lassen. Birnenstücke in vorbereitete Twist-off-Gläser geben mit der Zuckerlösung bis knapp unter den Rand des Glases auffüllen. Den Rand des Glases sauber wischen.  Auf die Innenseite des Deckels einige Tropfen Einmachtropfen (Anzahl abhängig von Gefäßgröße – siehe Dosierungshinweis auf Packung) geben, anzünden und das Glas mit dem brennenden Deckel verschließen.

 
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Verfasst von - 19. Oktober 2014 in T) Konservieren

 

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Wurzelbrot III

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Eigentlich sollte dies unser Beitrag zum “World Bread Day 2014″ werde…aber aufgrund widriger Umstände kamen wir am 16. nicht dazu diesen Post zu veröffentlichen.

Wir wollten mal wieder ein neues Rezept entwerfen. Leider hat es nicht so geklappt, wie wir uns das vorgestellt haben.
Nicht, dass das Brot nicht schmeckt, aber es ist kein “Wurzelbrot” so wie wir es uns vorstellen. Durch die Kombination von Vorteig/Poolish und Weizengrieß ist die Krume eher feucht und elastisch. Bei anderen Broten wünscht man sich das vielleicht, aber nicht beim Wurzelbrot.

Das nächste Mal werden wir dieses Brot als “Weißbrot/Französisches Landbrot” und nicht mehr als Wurzelbrot backen. Da passt die Krume dann unseres Erachtens besser rein :)

Zutaten

Weizensauerteig:

  • 50 g Weizenmehl Typ 1050
  • 35 g Wasser
  • 5 g Weizen-ASG

Vorteig/Poolish:

  • 50 g Weizenmehl Typ 550
  • 35 g Wasser
  • 1 g Hefe

Hauptteig:

  • Weizensauerteig
  • Vorteig/Poolish
  • 280 g Weizenmehl Typ 550
  • 100 g Hartweizengrieß
  • 260 g Wasser
  • 9 g Salz
  • 1 EL flüssiges Backmalz
  • 3 g Hefe

Zubereitung

Weizensauerteig:

Die Zutaten klümpchenfrei verrühren und abgedeckt bei Zimmertemperatur 20 Stunden reifen lassen.

Vorteig/Poolish:

Die Zutaten klümpchenfrei verrühren und abgedeckt bei Zimmertemperatur 12 Stunden reifen lassen.

Hauptteig:

Alle Zutaten außer dem Salz in die Schüssel geben und 8 Min. auf kleinster Stufe kneten.

Salz zufügen und 5 Min. auf mittlerer Stufe kneten. Der Teig löst sich vom Schüsselboden, ist aber sehr weich und leicht klebrig.

Den Teig nun abgedeckt 90 Min ruhen; nach 30 und 60 Min. jeweils einmal s&f (stretch and fold); geht gut, wenn man die Finger mit etwas Öl benetzt..

Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, in zwei Teile teilen. Jedes Teil vorsichtig, damit möglichst wenig Gärgase entweichen, zu einer Rolle ziehen/rollen, und “verdrehen”.

Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzten und abgedeckt 45 bis 60 Min. zur Gare stellen.

Backofen auf 250 Grad vorheizen.

Brote mit Dampf 10 – 12 Min, anbacken, dann die Tür kurz öffnen und Dampf abziehen lassen. Temperatur auf 220 Grad reduzieren und weitere 15 Min. backen. Backofen ausschalten, Tür anlehnen und die Brote noch 8 bis 10 Min. im Backofen lassen.

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Verfasst von - 18. Oktober 2014 in 2) Backen, Brot

 

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Putengeschnetzeltes in Kokos-Paprika-Curry-Sauce

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Auf den diesjährigen “GenussBloggerTreffen in Würzburg” hat der liebe Andreas von “Kochzivilisten” Proben seiner selbst kreierten Currys verteilt – wofür wir uns hier nochmals herzlich bedanken möchten. Mit einem dieser Currys (“DIY Curry”) haben wir diese Currysauce zubereitet.

@ Andreas: sehr schön mildes, “rundes” Curry mit einer feinen Zitrusnote!!

Zutaten:

  • 600 g Putenschnitzel
  • 2 rote Paprikaschoten
  • 1 Zwiebel
  • 1 – 2 Knoblauchzehen
  • 600 ml Kokosmilch
  • 200 ml Geflügelbrühe
  • 1 x Kokoscreme, “Walnussgröße”
  • 1 geh. TL Curry
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1/2 EL Butter
  • 1/2 EL Butterschmalz

Zubereitung:

Zwiebel grob würfeln.
Knoblauch fein würfeln
Paprika schälen, in Streifen schneiden.

Butter in einer Pfanne erhitzen. Bei mittlerer Hitze die Zwiebeln glasig dünsten.
Knoblauch dazu geben und 1 Min. dünsten.
Currypulver in den Topf geben und 1 Min. rösten.
Mit Geflügelbrühe und Kokosmilch ablöschen.
Paprika zufügen; mit Salz würzen; bei kleiner Hitze etwa 20 Min. köcheln lassen. Am Ende der Zeit die Kokoscreme in die Sauce rühren.

In der Zwischenzeit das Putenfleisch ein nicht zu große Streifen schneiden (“schnetzeln”).

In einer zweiten Pfanne das Butterschmalz erhitzen. Bei großer Hitze das Putenfleisch portionsweise kurz anbraten – etwa 2 Min. – mit Salz und Pfeffer würzen und in die Kokos-Sauce geben.

Das Fleisch nur noch 2 bis 3 Min. in der Sauce “ziehen lassen” – nicht mehr kochen.

Abschmecken und servieren

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Dazu passt einfacher Langkornreis.

 
 

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